{"id":869,"date":"2018-01-11T21:15:19","date_gmt":"2018-01-11T20:15:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/?p=869"},"modified":"2018-01-11T21:33:53","modified_gmt":"2018-01-11T20:33:53","slug":"steinmaennchen-statt-internet-10-urlaubstage-fast-ohne-netz-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/steinmaennchen-statt-internet-10-urlaubstage-fast-ohne-netz-teil-1\/","title":{"rendered":"Steinm\u00e4nnchen statt Internet &#8211; ohne Roaming Geb\u00fchren kein Thema mehr?"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir auch heuer\u00a0unseren Winterurlaub auf den Kanaren verbrachten und die ganze Zeit, ob wir wollten oder nicht, unsere E-Mails checken, Fotos auf FB posten\u00a0oder die Tipps f\u00fcr die besten Restaurants,\u00a0Reiserouten,\u00a0den Busfahrplan oder die wichtigsten Fakten zu unseren Ausflugszielen recherchieren konnten, <strong>hatte ich schon ganz vergessen, wie es fr\u00fcher war &#8211; vor der Abschaffung der Roaminggeb\u00fchren<\/strong> f\u00fcr unser Lieblingsurlaubsland.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>FB hat mich an diesen Blogbeitrag vor einem Jahr erinnert und wenn ich diesen heute lese, kann oder m\u00f6chte ich mich gar nicht mehr an die Zeit mit den teuren Roaminggeb\u00fchren zur\u00fcckerinnern. Heuer hatten wir <strong>rund um die Uhr Internet zu unseren normalen Flatrate Tarifen<\/strong>. Was ich dabei irgendwie komisch finde ist, dass uns das gar nicht aufgefallen ist, in welchem <strong>Luxus oder<\/strong> mit welcher <strong>Verf\u00fchrung<\/strong> wir ab jetzt auch in so manchen typischen Urlaubsgebieten leben.<\/p>\n<p>Noch vor einem Jahr verbrachten wir unseren Urlaub ohne Internet und waren ziemlich viel und oft damit besch\u00e4ftigt, wo wir denn ein Free Wifi finden k\u00f6nnten, was uns in den 10 Tagen Urlaub laut meiner Beschreibung unten nur sehr selten gelungen ist. In der Zeit ohne Internet haben wir haupts\u00e4chlich aufs Meer gestarrt und die Bewegung der Wellen beobachtet oder\u00a0Steinm\u00e4nnchen am Strand gebaut, was\u00a0eine ziemlich gro\u00dfe Zeitspanne in Anspruch nahm, bis genau die richtigen Steine und deren Anordnung f\u00fcr einen stabilen Stand gefunden waren.<\/p>\n<p>Und wenn wir dann doch endlich Wifi gefunden hatten,\u00a0sa\u00dfen wir dann <strong>jeder f\u00fcr sich selbst mit seinem Handy besch\u00e4ftigt<\/strong> in dem\u00a0Wifi Restaurant oder Kaffeehaus und versuchten alles nachzuholen, was wir dazwischen vers\u00e4umt hatten und blieben so lange als m\u00f6glich, meist bis uns die andauernden Ausf\u00e4lle, weil wir zu viel runtergeladen hatten, auf die Nerven gingen.<\/p>\n<p>Doch wenn ich mir die Bilder so anschaue, habe ich nicht das Gef\u00fchl, dass wir in unserem Urlaub ohne Internet etwas vers\u00e4umt hatten. Im Gegenteil, <strong>auf die Idee Steinm\u00e4nnchen zu bauen, sind wir heuer gar nicht gekommen<\/strong>. Ich glaube diesmal\u00a0waren wir zu besch\u00e4ftigt, \u00fcber unser n\u00e4chstes Ausflugsziel zu recherchieren oder das passende Restaurant f\u00fcr den Abend \u00fcber das Netz zu suchen.<\/p>\n<p>Es ist erschreckend und gleichzeitig faszinierend <strong>wie schnell etwas neues unser Leben einnimmt und zur Gewohnheit wird<\/strong>. Nur ein Jahr sp\u00e4ter erlebt man den Urlaub ganz anders, mit Posten, Mails beantworten, Whatsapp Bilder und Nachrichten zu schicken, nur weil auf einmal die Roaming Geb\u00fchren weggefallen sind und man jetzt jederzeit online sein kann, ohne daf\u00fcr ein Verm\u00f6gen auszugeben.<\/p>\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter ist mein Blogbeitrag vom J\u00e4nner 2017 schon Geschichte und auch ich denke mir schon, wie war ein Urlaub\u00a0ohne Internet f\u00fcr eine solange Zeit \u00fcberhaupt m\u00f6glich. Und schon in ein paar Jahren werden sich wahrscheinlich nur mehr wenige von uns an die &#8222;netzlose&#8220; Zeit in den Urlaubsdestinationen erinnern k\u00f6nnen. Ich kann mich nur daran erinnern, dass wir im Vorjahr <strong>ohne Internet auch ganz ganz viel geschlafen haben<\/strong>, viel mehr als sonst!<\/p>\n<p>Ich selbst kann mich gar nicht entscheiden, was mir lieber ist: 10 Tage Urlaub ohne Internet oder auch im Urlaub immer die Online M\u00f6glichkeit zu haben, doch diese nur dann nutzen, wenn es grad in den Tagesablauf\u00a0passt? Heuer waren wir allerdings sehr froh, dass wir erreichbar waren, denn im Vorjahr h\u00e4tten wir wahrscheinlich gar nicht mitbekommen, dass unser Flieger nach Hause (Flyniki) gar nicht mehr fliegt. Mit der &#8222;everywhere&#8220; Internetm\u00f6glichkeit \u00fcber unser Handy konnten wir uns aber schon gut informieren und darauf vorbereiten, dass wir zwar \u00fcber einen anderen Weg, aber doch gut nachhause kommen werden.<\/p>\n<p>Nachdem ich\u00a0allerdings mein <strong>Firmenhandy zuhause gelassen<\/strong> hatte, war die Gefahr,\u00a0w\u00e4hrend des Urlaubs in Arbeit zu versinken oder zumindest die Mails zu\u00a0checken, auch diesmal nicht gegeben.<\/p>\n<p>Bei Maskulino war es diesmal anders: <strong>Als Selbst\u00e4ndiger<\/strong> muss er (oder glaubt er, dass er muss) <strong>immer erreichbar<\/strong> sein. Er war schon beruhigt, dass auf seinem Mail Account nicht zu viel los war, und f\u00fcr nicht verschiebbare Gesch\u00e4ftstermine war ja sein Kompagnon Martin vor Ort (zuhause), den er bei Bedarf darum bat, dies oder das f\u00fcr ihn zu erledigen.\u00a0 Und siehe da, auf einmal war auch Maskulino &#8211; trotz Internet &#8211; oder gerade deswegen zeitweise so entspannt, dass er manchmal f\u00fcr ein paar Stunden sogar sein Telefon im Apartment lies. D.h. er <strong>verschaffte sich selbst offline Zeiten<\/strong>, um in den Entspannungsmodus zu kommen.<\/p>\n<p>Und ich bin \u00fcberzeugt davon, dass ich n\u00e4chstes Jahr vielleicht wieder \u00fcber meine heurigen Worte schmunzeln werde und auch diese dann schon lang nicht mehr den Puls der Zeit treffen. Ich glaube, dass wir schon bald nur\u00a0froh (oder auch nicht) sind, wenn wir mal nur f\u00fcr 60 Minuten offline gehen k\u00f6nnen oder m\u00fcssen, mal sehen wie sich unser\u00a0elektronisches Zeitalter entwickeln wird.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall sind die Jugendlichen, die ich kenne, \u00fcberhaupt nicht mehr dazu bereit, an einen Urlaubsort oder\u00a0in ein Hotel ohne Internet zu fahren, denn deren Gewohnheit ist jetzt oft schon, nur mehr (wenn \u00fcberhaupt) zu den Essenzeiten offline zu sein.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass ich mir\u00a0auch ohne Roaming Geb\u00fchren, trotzdem in den n\u00e4chsten Jahren besonders in der Freizeit oder im Urlaub auch die Offline Zeit von ein paar Tagen, ein paar Stunden oder nur\u00a0ein paar Minuten g\u00f6nnen werde, um\u00a0den Life-Kontakt zu den Menschen, vor allem zu denen, die mir wichtig sind, nicht ganz\u00a0zu verlieren.<\/p>\n<p>Euch w\u00fcnsche ich entspannte und erholsame Urlaube, wie auch immer diese sein werden und\u00a0weiterhin\u00a0die Zeit f\u00fcr Dinge, die schon ihre\u00a0Zeit ohne Netz brauchen, wie z.B. Steinm\u00e4nnchen oder Schneemann bauen.<\/p>\n<p>Einen mit oder ohne Netz aber auf jeden Fall angenehmen und gesunden\u00a0J\u00e4nner w\u00fcnscht euch<\/p>\n<p>Gelly<\/p>\n<p>Gellysblog<\/p>\n<p>P.S.: Wie geht ihr mit der elektronischen Verlockung um? Wie verbringt ihr eure Freizeit und Urlaubstage, mit oder ohne?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beitrag vom 8. J\u00e4nner 2017 zum Nachlesen f\u00fcr: Nur ein Jahr danach ist alles anders!<\/p>\n<p>Nachdem wir diesmal bei der Apartmentbuchung f\u00fcr unseren Winterurlaub in der Sonne das Kleingedruckte nicht so genau gelesen hatten, waren wir tats\u00e4chlich <strong>10 Tage ohne Internet<\/strong>. Wie geht das? Zuerst kam der Schock: das kann nicht sein! Also habe ich mich gleich am ersten Morgen auf den Balkon gesetzt und beschlossen, anstelle der neuesten Facebook Nachrichten, mir den Sonnenaufgang mit allen Details und Facetten anzusehen, das habe ich n\u00e4mlich ohne Zusatzbesch\u00e4ftigung mit mobilen Ger\u00e4ten\u00a0noch nie getan.<\/p>\n<p>Den ersten Tag verbrachten wir mit einer K\u00fcstenwanderung in die n\u00e4chste Ortschaft. Dort <strong>fragten wir in einem Call-shop nach Internet<\/strong>, wobei der Verk\u00e4ufer nur meinte: &#8222;no English&#8220; &#8211; Naja, der erste Versuch unserer Internetsuche war missgl\u00fcckt, denn unsere Spanischkenntnisse waren dann doch noch nicht so gut, um in diesem Gesch\u00e4ft unsere Internet-Needs\u00a0in spanischer Sprache zu erkl\u00e4ren.\u00a0Sie reichten maximal um meist die gew\u00fcnschten\u00a0Getr\u00e4nke oder Speisen zu bestellen und auch zu erhalten. Also rein ins n\u00e4chste Gesch\u00e4ft: Dort konnten wir zumindest einmal ein Heizger\u00e4t kaufen &#8211; leider hatten wir n\u00e4mlich auch ein Apartment ohne Heizung gebucht. Wir entschieden uns f\u00fcr eines ohne L\u00e4rm &#8211; also ohne Ventilator, dass uns der gut englisch sprechende Verk\u00e4ufer stolz vorf\u00fchrte. Als wir heimkamen, hatten wir doch ein Ventilatorheizger\u00e4t gekauft &#8211; anscheinend war der Ventilator seiner Vorf\u00fchrheizung nur kaputt. Aber Hauptsache warm, unsere Anspr\u00fcche waren nach den ersten Hoppalas vor Ort schon ein wenig gesunken &#8211; man gibt sich dann in den kalten N\u00e4chten mit nur \u00fcberhaupt irgendeiner Heizung zufrieden.<\/p>\n<p>Im Elektrogesch\u00e4ft fragen wir auch nach der <strong>M\u00f6glichkeit zu einem Internetzugang\u00a0<\/strong>zu kommen. Der Verk\u00e4ufer\u00a0meinte, <strong>sein Nachbar k\u00f6nnte uns eine Karte verkaufen, die wir dann nur in unser Ger\u00e4t einschieben m\u00fcssen.<\/strong> Leider hatten wir aber keine freiverwendbaren Mobilger\u00e4te mit, sondern nur netzgebundene. Und wenn, m\u00fcssten wir\u00a0auf den Telefonzugang verzichten, denn Dual-Karten-Ger\u00e4te besitzen wir sowieso nicht. Dann hatte der Verk\u00e4ufer eine neue Idee und wollte uns ein billiges freies Handy um 79 Euro verkaufen, das k\u00f6nnten wir dann mit der Mobilcard seines Nachbarn verwenden. Ist uns unsere Erreichbarkeit und unser Surfen im Urlaub wirklich so viel wert? Nein, wir wollten versuchen, ohne Internet auszukommen &#8211;\u00a0unser Selbstversuch hatte somit begonnen.<\/p>\n<p>Am Abend <strong>fragte ich dann doch hoffnungsvoll in unserem Stammlokal nach W-Lan<\/strong>, wobei der Kellner nur mit No und Kopf sch\u00fcttelnd meine Frage beantwortete. Als wir dann ein paar Tage sp\u00e4ter wieder dort waren, sorgte der mit seinem\u00a0Handy spielende spanische Knabe vom Nebentisch &#8211; volle Lautst\u00e4rke mit Bum, Rums, Knallen usw. &#8211; f\u00fcr eine stetige unangenehme Ger\u00e4uschkulisse.\u00a0Kopfh\u00f6rer, was ist das? Wahrscheinlich sind Kopfh\u00f6rer f\u00fcr Spiele in Spanien weniger Thema als bei uns, denn wenn sich ein paar Leute am Nebentisch angeregt unterhalten, klingt das manchmal auch\u00a0wie der L\u00e4rm eines Maschinengewehres inkl.\u00a0aller Hintergrundger\u00e4usche eines Videospiels. Wir konnten bei dieser Sprachmelodie nie erkennen, ob sich die Personen freuten oder stritten, denn auf jeden Fall war die spanische Unterhaltung immer laut und alle wollten gleichzeitig reden.<\/p>\n<p>Als dann die Mutter des lautstarken Knaben nach Wifi fragte, kam der Kellner sofort mit einem Zettel mit dem <strong>Passwort f\u00fcr das Wifi<\/strong> zur\u00fcck und alle am Nachbartisch konnten sich ab diesem Moment wieder still &#8211; nur mit Spiel oder Videoger\u00e4uschen &#8211; besch\u00e4ftigen, das Reden verstummte sofort im selben Moment als der Wifi Code\u00a0auftauchte. Jetzt hatte ich auch meinen Fehler entdeckt: Ich fragte immer nach W-Lan, weil ich ja laut meinem Handy\u00a0ein gesch\u00fctztes Netz im Restaurant da war, doch dieses Wort W-lan ist in Teneriffa anscheinend nicht bekannt. Daher wurden meine Versuche, nach Internet zu fragen, immer mit Nein beantwortet, obwohl das W-lan des Lokals offensichtlich da und aktiv war, ich h\u00e4tte wahrscheinlich nur nach einen <strong>Wifi Code<\/strong> fragen sollen. Doch an diesem Abend wollte ich keinen Wifi Code mehr, denn Maskulino und ich hatten uns jetzt schon so viele Abende unterhalten, uns ausgetauscht, uns angeschaut, sodass ich diese gute Stimmung und meinen Blickwinkel jetzt nicht auf unsere Mobilger\u00e4te abgeben wollte. Doch ich hatte gelernt: Ab jetzt frage ich nach Wifi!<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag besuchten wir eine Strandbar mit Poolanlage und haupts\u00e4chlichen britischen G\u00e4sten und siehe da <strong>Free W-Lan<\/strong>, sogar ungesch\u00fctzt. Alle <strong>Alarmglocken meines Mobiltelefones<\/strong> gaben mir ein Zeichen &#8211; <strong>kein ungesch\u00fctztes Netz benutzen<\/strong> &#8211; Achtung von Hackerangriffen usw. &#8211; das kann ihr Mobiltelefon zerst\u00f6ren, &#8230;. In diesem Moment war mir das wirklich egal, nach Tagen ohne Internet wollte ich endlich meine E-Mails sehen (eigentlich nur die Absender und den Betreff, um zu beurteilen, ob ich w\u00e4hrend meines Urlaubes antworten sollte oder ob das noch Zeit hat),\u00a0meine What\u00b4s App Nachrichten lesen und in Facebook meine Neugier stillen, was sich so tut auf anderen Ecken unserer Welt und was es bei meinen Mitmenschen Neues gibt. Also chillten wir dort ein wenig, beantworteten unsere Botschaften und sendeten ein paar Urlaubsgr\u00fc\u00dfe.<\/p>\n<p>Unsere\u00a0n\u00e4chste K\u00fcstenwanderung f\u00fchrte uns zu einem\u00a0Lokal, das wir schon zuvor einmal besucht hatten. Weil ich damals nach dem k\u00f6stlichen Essen in meinem Magen, keinen Platz mehr f\u00fcr eine der Nachspeisen hatte, die ich an den Nachbarstischen sah,\u00a0musste ich\u00a0nat\u00fcrlich mit Platz im\u00a0Magen noch einmal dorthin.\u00a0Und ich konnte mich an das Free Wifi-Schild erinnern, also\u00a02 gute Gr\u00fcnde dort nochmals hinzugehen. Doch wir waren halt in Spanien, wo vieles oft anders ist als man denkt. Wir waren um 11\u00a0Uhr vor Ort einen Kaffee trinken. Als ich endlich eine k\u00f6stliche Mehlspeise bestellen wollte, wurde mir mitgeteilt, dass die K\u00fcche erst ab\u00a013 Uhr ge\u00f6ffnet ist. O.k. gut f\u00fcr die Linie, es soll nicht sein! Doch als ich dann nach dem Wifi Code fragte, war ich von der Antwort schon ein wenig schockiert. Das <strong>Wifi war leider kaputt<\/strong>, der <strong>Techniker kommt vielleicht in einer Stunde, oder auch morgen oder auch erst n\u00e4chste Woche<\/strong>, man wei\u00df es nicht so genau, aber irgendwann kommt er. Der Kellner lachte bei seinen Worten, zuckte mit den Schultern und meinte: We are in Spain!<\/p>\n<p>Das war\u00b4s! In diesem Moment hatte ich die Internetsuche f\u00fcrs Erste wirklich aufgegeben. Es war zwar schon ein komisches Gef\u00fchl &#8211; es war Silvester und ich konnte keine Neujahrsw\u00fcnsche verschicken oder empfangen &#8211; nur die M\u00f6glichkeit mit SMS oder Telefon war uns geblieben, doch das wollte ich auch aus Kostengr\u00fcnden niemandem antun, denn das ist ja leider auch von\u00a0EU-Nachbarl\u00e4ndern f\u00fcr manche inkl. mir nicht so billig. Jetzt hatte ich schon vor lauter Vorweihnachts- und Jahresabschlussstress keine Weihnachtsgr\u00fc\u00dfe verschickt, und jetzt konnte ich nicht einmal Neujahrsw\u00fcnsche schicken. Eine kurze Verzweiflung kam auf\u00a0und ich h\u00f6rte schon die Stimmen: &#8222;Die Gelly hat uns heuer nicht einmal Weihnachts- oder Neujahrsw\u00fcnsche geschickt, sie hat ganz auf uns vergessen&#8230;&#8220;. Das war aber nicht so, sondern die Gedanken waren da\u00a0 und\u00a0mehrere Versuche, ins Internet zu kommen, erfolglos, somit wir\u00a0hatten wir uns\u00a0damit abgefunden: <strong>Unser erster Urlaub ohne Internet<\/strong> &#8211; und das noch dazu soolange!!! Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal nicht alle paar Tage meine Mails checkte.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr hatten wir aber viel Zeit zum in die Gegend zu schauen, Details der Umgebung wahrzunehmen,\u00a0uns gegenseitig anzusehen und uns selbst zu unterhalten. Die internetfreie Zeit verhalf uns auch dazu,\u00a0neue Besch\u00e4ftigungen zu entdecken, wie z.B. Steinm\u00e4nnchen bauen (und dazu braucht man ziemlich viel Geduld bei der Suche des passenden Steines, wenn sie nicht beim n\u00e4chsten Windstoss wieder umfallen sollen).<\/p>\n<p>Hier ein paar Beispiele unseres Zeitvertreibs:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-881\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2017-01-05-09.45.53-225x300.jpg\" alt=\"2017-01-05-09-45-53\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2017-01-05-09.45.53-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2017-01-05-09.45.53-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-880\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2017-01-06-11.01.49-HDR-225x300.jpg\" alt=\"2017-01-06-11-01-49-hdr\" width=\"225\" height=\"300\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-877\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2017-01-01-13.43.29-225x300.jpg\" alt=\"2017-01-01-13-43-29\" width=\"225\" height=\"300\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-870\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2017-01-05-12.34.47-HDR-225x300.jpg\" alt=\"2017-01-05-12-34-47-hdr\" width=\"225\" height=\"300\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-878\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2016-12-30-15.00.22-225x300.jpg\" alt=\"2016-12-30-15-00-22\" width=\"225\" height=\"300\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-886\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2017-01-04-13.16.48-1-225x300.jpg\" alt=\"2017-01-04-13-16-48\" width=\"225\" height=\"300\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-887\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2017-01-06-22.58.13-225x300.jpg\" alt=\"2017-01-06-22-58-13\" width=\"225\" height=\"300\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-876\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/2016-12-29-21.04.52-225x300.jpg\" alt=\"2016-12-29-21-04-52\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Also grad ohne Netz kann man das Leben geniessen, vielleicht sogar ein bi\u00dfchen mehr als sonst\u00a0&#8211; man ist dann\u00a0immer im Hier und Jetzt, ein seltenes, aber sehr sch\u00f6nes Gef\u00fchl!<\/p>\n<p>Vielleicht traut sich ja der eine oder andere mal f\u00fcr <strong>ein paar Tage offline zu gehen<\/strong> &#8211;\u00a0 vielleicht muss man sich auch dazu zwingen, oder es passiert einfach durch ein Hoppala, wie bei uns. Eine Erfahrung, die ich nicht missen m\u00f6chte und eventuell gerne wieder mal machen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Sch\u00f6ne Offline Zeiten w\u00fcnscht euch<\/p>\n<p>Gelly<\/p>\n<p>Gellysblog<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.freude-am-wohnen.at%2Fgelly%2Fsteinmaennchen-statt-internet-10-urlaubstage-fast-ohne-netz-teil-1%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir auch heuer\u00a0unseren Winterurlaub auf den Kanaren verbrachten und die ganze Zeit, ob wir wollten oder nicht, unsere E-Mails checken, Fotos auf FB posten\u00a0oder die Tipps f\u00fcr die besten Restaurants,\u00a0Reiserouten,\u00a0den Busfahrplan oder die wichtigsten Fakten zu unseren Ausflugszielen recherchieren &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/steinmaennchen-statt-internet-10-urlaubstage-fast-ohne-netz-teil-1\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"categories":[4],"tags":[],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/869"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=869"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/869\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3799,"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/869\/revisions\/3799"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}