{"id":5627,"date":"2018-11-23T21:39:38","date_gmt":"2018-11-23T20:39:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/?p=5627"},"modified":"2018-11-23T21:57:51","modified_gmt":"2018-11-23T20:57:51","slug":"mein-hausarrest-ist-vergangenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/mein-hausarrest-ist-vergangenheit\/","title":{"rendered":"Mein Hausarrest ist Vergangenheit"},"content":{"rendered":"<p>Endlich nach 30 Tagen Hausarrest und Abh\u00e4ngigkeit von Maskulinos Gutm\u00fctig- und Willigkeit, dass er mich wo hinbringt, wenn ich einen Termin au\u00dferhalb unserer 4 W\u00e4nde hatte, bin ich wieder selbstbestimmt aktiv. Meine <strong>erste Autofahrt nach meiner Fu\u00df-OP<\/strong> hat heute auch schon super geklappt und vor allem viel Spa\u00df gemacht und eine absolute <strong>Fr\u00f6hlichkeit und Dankbarkeit<\/strong> in mein Gesicht gezaubert.<!--more--><\/p>\n<p>Auch die ersten per Pedes Runden um den Block, um die n\u00f6tigsten Eink\u00e4ufe selbst zu erledigen sind schon m\u00f6glich und der Dehnungs- und Schwellungsschmerz, der sich zwischendurch noch immer bemerkbarmacht ist schnell vergessen, weil die <strong>Freude \u00fcber die Mobilit\u00e4tszur\u00fcckgewinnung<\/strong> \u00fcberwiegt.<\/p>\n<p>Am 22. Oktober 2018 wurde ich geplant wegen meines Hallux am rechten Fu\u00df operiert. Eigentlich war eine schnellere Genesung geplant, doch wie es halt immer so kommt, zeigte sich eine kleine Komplikation und ich durfte <strong>14 Tage lang<\/strong> meinen Fu\u00df nur zu 50% belasten und wurde\u00a0zus\u00e4tzlich zum Hallux Schuh <strong>mit Kr\u00fccken ausgestattet<\/strong>.<\/p>\n<p>Das erste Mal in meinem Leben durfte ich mich nur mit Kr\u00fccken fortbewegen und war heilfroh, dass wir bereits in einer eingeschossigen Wohnung leben. Nat\u00fcrlich habe ich versucht, die <strong>ersten Tage nur auf der Couch zu liegen und den Fu\u00df hoch zu lagern<\/strong>. Der Weg ins Bad, zur Toilette, in die K\u00fcche und ins Schlafgemach waren\u00a0anstrengend\u00a0genug. Nachdem mich Maskulino dann einmal darauf hinwies, dass ich ihn an die Bettler auf der Stra\u00dfe erinnere, dann wollte ich meine Liegeposition auf der Couch gleich gar nicht mehr verlassen &#8211; vielleicht war das auch gut so und trug zu meiner Genesung bei.<\/p>\n<p>Wie es mir sonst noch in diesen 14 Kr\u00fcckentagen ergangen ist, erz\u00e4hle ich euch vielleicht noch ein anderes Mal. Jetzt sind sie zum Gl\u00fcck schon im Keller eingelagert und ich hoffe, ich werde sie nie wieder brauchen.<\/p>\n<p>Noch <strong>mehr als ich litt offensichtlich Maskulino<\/strong> an meiner Pflege- und Versorgungsbed\u00fcrftigkeit. Nachdem ich n\u00e4mlich gewohnt bin, viel zu trinken, kam er mit dem Nachf\u00fcllen des Wasserkruges, der immer in meiner N\u00e4he seinen Platz haben sollte, gar nicht nach. Und was ihn noch mehr st\u00f6rte, ist, dass t\u00e4glich wieder neue Dinge auf der Einkaufsliste standen &#8211; n\u00e4mlich genau diese Lebensmittel und Toilettenartikel, die ich sonst so zwischendurch besorge. Anscheinend glaubte er fast, ich m\u00f6chte ihn sekieren, weil ich<strong> t\u00e4glich wieder was Neues auf die Liste schrieb<\/strong>, das er dann besorgen sollte, weil ich ja Hausarrest hatte. Doch das war keine B\u00f6sartigkeit, sondern so ist das Haushaltsleben einfach, &#8230;<\/p>\n<p>Was mich nach ein paar Tagen ein wenig traurig stimmte, ist das Nachlesen im Netz, wo ich \u00fcber einige Berichte stolperte, die beschrieben, dass man nach so einer OP nach wenigen Tagen schon wieder normal gehen kann. Tja, das hatte ich auch urspr\u00fcnglich gedacht. Doch die Menschen sind halt verschieden und ich war <strong>wieder mal ein Sonderfall<\/strong>.<\/p>\n<p>Nach 2 Tagen Kr\u00fcckenfreiheit, stand dann schon mein <strong>erstes Buchfest<\/strong> am Programm. Das durfte ich doch nicht vers\u00e4umen! Mit viel Sitzen und wenig gehen konnte ich den Abend sogar <strong>relativ schmerzfrei<\/strong> genie\u00dfen. Doch die Strafe kam danach &#8211; am n\u00e4chsten Tag war mein Fu\u00df doch <strong>wieder sehr geschwollen und ein ganzer Tag hochlagern war notwendig, <\/strong>damit es wieder besser wurde\u00a0&#8211; man soll es halt nicht \u00fcbertreiben, die Strafe daf\u00fcr kommt sofort!<\/p>\n<p>Vom Krankenstand habe ich mich sehr bald abgemeldet &#8211; sobald ich kr\u00fcckenfrei war, denn mit dem bequemen Hallux Schuh war es mir ja schon m\u00f6glich, E-Mails zu beantworten und zu schreiben und Telefonate zu f\u00fchren. Meine H\u00e4nde sind ja derzeit gesund! Und so <strong>ganz ohne Au\u00dfenkontakte<\/strong> h\u00e4tte ich sowieso einen noch st\u00e4rkeren <strong>Lagerkoller<\/strong> bekommen, als ich sowieso schon hatte.<\/p>\n<p>Wie so oft, ist es n\u00e4mlich so, dass man in den ersten Tagen sehr bemitleidet wird. Deswegen bekam ich <strong>in den ersten Tagen auch viel Besuch<\/strong>, was mich sehr sehr gefreut hat, so erschienen die eingeschr\u00e4nkten Tage gar nicht so lang, wie sie eigentlich waren. Danke daf\u00fcr, ihr habt mir diese nicht so angenehmen Tage viel ertr\u00e4glicher gemacht. Doch irgendwann wird man dann selbst <strong>vom Sonderfall zur Routine und keiner kommt mehr<\/strong>.<\/p>\n<p>Abgesehen von einem Tag mit dem Fu\u00df hochgelagert bei meiner Familie und dem 1. und 2. Buchfest bin ich nicht viel rausgekommen w\u00e4hrend dieser\u00a04 Wochen. Diese <strong>Tage unter Menschen habe ich aber ganz besonders genossen<\/strong>, weil sie au\u00dfer Maskulino und meinen Krankenstandsbesuchern meine einzigen Au\u00dfenkontakte in diesen Wochen waren. Doch sch\u00f6n langsam wird`s eh\u00b4 schon wieder besser und ich beginne, mich wieder mehr in der \u00d6ffentlichkeit zu zeigen.<\/p>\n<p>Gegen Ende meiner eingeschr\u00e4nkten Zeit &#8211; noch mit dem h\u00fcbschen Hallux Schuh ausgestattet &#8211; habe ich sogar einen <strong>Kundentermin mit dem Taxi wahrgenommen<\/strong>, das war wiederum eine neue Erfahrung, die ich bisher noch nicht gemacht hatte. Irgendwie f\u00fchlte ich mich auf der R\u00fcckbank des Taxis gar nicht so schlecht. Ich konnte w\u00e4hrend der Fahrt Telefonate erledigen, E-Mails beantworten oder die Aussicht genie\u00dfen &#8211; endlich sah ich wieder Menschen und Landschaft und freute mich sogar \u00fcber das rege Treiben. So eine <strong>Fahrt mit einem Privatchauffeur muss sich so \u00e4hnlich anf\u00fchlen<\/strong>, eigentlich ein toller Luxus, den ich mir wahrscheinlich nie leisten werde k\u00f6nnen oder wollen.<\/p>\n<p>Endlich bekam ich das o.k. f\u00fcr die <strong>Hallux Schuh Befreiung und war \u00fcbergl\u00fccklich<\/strong>. Nat\u00fcrlich ist mein Fu\u00df noch geschwollen und noch sehr in der Bewegung eingeschr\u00e4nkt, doch die Mobilisierung und die weitere Physiotherapie werden das schon wieder hinkriegen, davon bin ich \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich am n\u00e4chsten Tag gleich wieder Autofahren, doch als ich versuchte, einen <strong>Schuh<\/strong> anzuziehen, hatte ich <strong>in keinem einzigen Platz<\/strong>.\u00a0Wie soll ich dann verkehrssicher die Autopedale bedienen? Also war es ich doch noch nicht innerhalb eines Tages auf einmal mobil. Manchmal braucht man halt einfach Geduld, da n\u00fctzt einfach nichts Anderes &#8211; eine sehr schwere \u00dcbung f\u00fcr mich!<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag versuchte ich nochmals ein paar bequeme Schuhe, in die mein noch geschwollener Fu\u00df noch immer nicht hineinpasste. Beim <strong>letzten Versuch, in meine Schneestiefel hineinzupassen<\/strong>, klappte es schon fast. Zum Gl\u00fcck registrierte ich gleich noch die W\u00e4rmeeinlage im Stiefel und als ich diese rausnahm, gelang es\u00a0&#8211; Juchhuu, ich passte rein!<\/p>\n<p>Doch trotzdem war es noch eine \u00dcberwindung, das erste Mal nach so vielen Wochen wieder selbst Auto zu fahren. Die ersten hundert Meter waren schon noch komisch. Ich wei\u00df nicht, ob es einfach nur die Angst, noch nicht so trittsicher zu sein oder die Angst vor Schmerzen war, die mich so unsicher sein lie\u00df. Doch nach ein paar Kilometern, die ich absolut verkehrssicher hinter mich brachte, war ich dann \u00fcbergl\u00fccklich, <strong>endlich wieder das Mobilit\u00e4ts- und Unabh\u00e4ngigkeitsgef\u00fchl zu sp\u00fcren<\/strong>, das ich so liebe.<\/p>\n<p>Und nachdem derzeit Autofahren sogar schmerzfreier als zu Fu\u00df gehen ist, muss ich mich jetzt erst wieder dazu motivieren, mehr t\u00e4gliche Schritte zu tun, als z.B. die heutigen 4.600, die noch immer haupts\u00e4chlich in den eigenen\u00a0vier W\u00e4nden passieren. Die Empfehlung meines Orthop\u00e4den war n\u00e4mlich, <strong>so viel als m\u00f6glich barfu\u00df zu gehen<\/strong>. Und das ist f\u00fcr mich derzeit\u00a0ziemlich eindeutig nur in\u00a0geheizten R\u00e4umen m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Was aber f\u00fcr mich auf jeden\u00a0Fall\u00a0noch eine Herausforderung wird, ist die volle Beweglichkeit wiederzuerlangen. Ich soll jetzt selbst schon meinen gro\u00dfen Zehen nach oben dr\u00fccken und in den Schmerz &#8222;hineingehen&#8220;, sodass\u00a0irgendwann einmal wieder das normale Abrollen beim Gehen m\u00f6glich ist.\u00a0Naja,\u00a0einen\u00a0meiner<strong> K\u00f6rperteile solange zu dehnen, bis es weh tut<\/strong>, ist nicht unbedingt\u00a0eine einfache\u00a0Aufgabe f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Wovor ich auf jeden Fall immer mehr<strong> Respekt\u00a0<\/strong>habe, ist vor Menschen, die eine lange Ausfallzeit erleben mussten und sich\u00a0<strong>Schritt f\u00fcr Schritt ins Alltagsleben zur\u00fcckk\u00e4mpfen<\/strong> mussten &#8211; Hut ab! &#8211; Tolle Leistung,\u00a0diese nicht so einfache Aufgabe zu schaffen, vor allem wenn dieser Prozess noch l\u00e4nger dauert als die paar Wochen, die\u00a0es bei mir waren.<\/p>\n<p>Worauf freue ich mich am meisten? <strong>Endlich wieder Frischluft<\/strong> und vor allem Waldluft zu tanken und das eine oder andere <strong>Naturschauspiel mittels Foto\u00a0zu verewigen<\/strong>. Ich habe sogar schon Beschwerden geh\u00f6rt, dass ich auf meinem Blog keine sch\u00f6nen Bilder mehr bringe. Ja, mir tut das genauso leid, doch da ich immer in Echtzeit arbeite und keine Fakes liefern m\u00f6chte, waren in meinem\u00a0Oktober bis November Lebensraum nicht so viele Fotomotive in den eigenen vier W\u00e4nden zu finden. Und der Blick aus dem Fenster?\u00a0Der war ja\u00a0auch die\u00a0meisten Tage nur grau.<\/p>\n<p>Morgen habe ich wieder Messedienst auf einer Fortbildung, da werden mich wahrscheinlich auch noch keine\u00a0Naturstilbilder anlachen. Also bitte noch ein wenig Geduld &#8211; ich leide selbst ebenso darunter, &#8230; &#8211; Aber auf jeden Fall darf und kann ich mit meinen Winterstiefeln endlich schon\u00a0raus und die Wohnung verlassen, das ist wunderbar, fast wie neu geboren!<\/p>\n<p>Alles Liebe und ein sch\u00f6nes Wochenende w\u00fcnscht<\/p>\n<p>Gelly<\/p>\n<p>Gellysblog<\/p>\n<p>P.S.: Hier eine kleine <strong>Verwandlungstudie meiner Fu\u00dfmode<\/strong>: ca. 4 Wochen Hallux Schuh, Doppelbeschuhung beim Buchfest, dass ich dank meines Chauffeurs besuchen konnte, mein &#8222;Rettungsschuh&#8220;, der Winterstiefel, f\u00fcr meine ersten Erkundigungen au\u00dferhalb meiner 4 W\u00e4nde &#8211; endlich wieder unterwegs!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5628 size-medium\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2018-11-22-20.14.36-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2018-11-22-20.14.36-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2018-11-22-20.14.36-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2018-11-22-20.14.36-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5674 size-medium\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a2018-11-17-17.59.50-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a2018-11-17-17.59.50-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/a2018-11-17-17.59.50.jpg 378w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-5675 size-medium\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2018-11-23-21.22.22-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2018-11-23-21.22.22-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/2018-11-23-21.22.22-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.freude-am-wohnen.at%2Fgelly%2Fmein-hausarrest-ist-vergangenheit%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich nach 30 Tagen Hausarrest und Abh\u00e4ngigkeit von Maskulinos Gutm\u00fctig- und Willigkeit, dass er mich wo hinbringt, wenn ich einen Termin au\u00dferhalb unserer 4 W\u00e4nde hatte, bin ich wieder selbstbestimmt aktiv. 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