{"id":4295,"date":"2018-03-09T10:54:53","date_gmt":"2018-03-09T09:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/?p=4295"},"modified":"2018-03-09T10:54:53","modified_gmt":"2018-03-09T09:54:53","slug":"grauer-einheitsbrei-oder-doch-bunt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/grauer-einheitsbrei-oder-doch-bunt\/","title":{"rendered":"Grauer Einheitsbrei oder doch bunt?"},"content":{"rendered":"<p>Ein Buch zu zweit zu schreiben, ist schon eine gro\u00dfe Herausforderung, das haben Christina und ich schon in den ersten Monaten unseres Projektes erfahren. Wir Menschen sind manchmal unterschiedlicher als wir glauben, was zwar grunds\u00e4tzlich gut ist und somit unser Leben bunter macht, doch beim &#8222;gemeinsamen&#8220; Schreiben\u00a0eine gro\u00dfe\u00a0Herausforderung werden kann. Konflikt und Abbruch oder Raum f\u00fcr beide Stile und Eigenheiten\u00a0m\u00f6glich machen, das war derzeit die\u00a0Hauptfrage, die uns \u00fcber die letzten Wochen besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Unser Buchprojekt wird also schon auf der ersten Etappe ziemlich auf die Probe gestellt bzw. die ersten Lernerfahrungen haben wir schon gemacht. Muss man sich \u00fcberall einig sein, oder d\u00fcrfen auch zwei Meinungen parallel existieren, um dann doch etwas gemeinsames und gleichzeitig Individuelles zu schaffen?<\/p>\n<p>Meine Schw\u00e4che ist eindeutig die W\u00fcrze in der K\u00fcrze. Ich schreibe und schreibe, bis dann z.B. ein Kapitel aus 25 Seiten besteht. Leider oder zum Gl\u00fcck ist man\u00a0in Motivationsphasen von sich selbst\u00a0total\u00a0begeistert und tut sich schwer Dinge, die einem selbst wichtig sind\u00a0Loszulassen und in diesem Fall\u00a0wegzulassen, wenn man grad im Schreibfluss schwimmt. Da ist es immer hilfreich, sich Feedback zu holen, Leseproben zu verteilen und ein korrigierendes Pendant zu haben.<\/p>\n<p>In unserem Konzept haben wir\u00a0derzeit 21 Kapiteln geplant und wenn jedes davon so wie mein erstes 25 Seiten h\u00e4tte, dann w\u00fcrden wir einen W\u00e4lzer mit 525 Seiten produzieren und das w\u00e4re sicherlich kontraproduktiv. Unser Buch soll n\u00e4mlich ein\u00a0Taschenbuch f\u00fcr die am\u00fcsante Lekt\u00fcre zwischendurch oder zum Verschenken werden und wer m\u00f6chte schon im elektronischen Zeitalter 525 Seiten durch die Gegend schleppen? Also bat ich Christina, meine 25 Seiten zu k\u00fcrzen, denn diese meine erste &#8222;Longwrite or Longread&#8220; \u00a0Version von nur einem Kapitel wollte nicht einmal ich\u00a0meinen Lesern\u00a0zumuten.<\/p>\n<p>Und was ist dann passiert? Christina, deren Beruf der Journalismus ist,\u00a0und die es gewohnt ist, m\u00f6glichst viel Inhalt in einem Fachartikel von einer Seite unterzubringen, hat\u00a0sich mehrere Stunden lang in mein Kapitel eingelesen und dieses dann auf eine lesbare und der Allgemeinheit zumutbare L\u00e4nge\u00a0umgeschrieben. Ja, umgeschrieben und das war dann auch mein erstes gro\u00dfes Problem. Ich las meinen Text und fand mich teilweise \u00fcberhaupt nicht wieder, weil sie nat\u00fcrlich in der gek\u00fcrzten Form ihre eigenen Formulierungen verwendet hatte, die \u00fcberhaupt nicht meinem Stil entsprachen.<\/p>\n<p>Ich fand z.B. die Formulierung &#8211; ein Schnippchen schlagen, die ich (glaube ich) noch nie\u00a0in meinem Leben ausgesprochen habe. Oder auf einmal tauchte das Wort Challenge auf, welches sich normalerweise nicht in meinem Sprachgebrauch findet, denn ich verwende, wenn immer das Wort Herausforderung. Ebenso hat mich beim Dr\u00fcberlesen das Wort Aspekt ein wenig zum Stocken gebracht, denn meine Redensart in diesem Zusammenwort w\u00e4re z.B. diese\u00a0Sicht der Dinge.<\/p>\n<p>Es ist unglaublich, wie einem so Kleinigkeiten aus der Fassung bringen k\u00f6nnen oder das selbst geschriebene scheinbar total ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Ich f\u00fchlte mich so \u00e4hnlich, wie ich es mir bei einer ber\u00fchmten Pers\u00f6nlichkeit vorstellen kann, wenn so manche Zeitungsartikel, die \u00fcber sie geschrieben werden, komplett aus der Luft gegriffen sind. So \u00e4hnlich konnte auch ich \u00fcber den eigenen\u00a0Text, der umgearbeitet wurde nur\u00a0den Kopf sch\u00fctteln, er hatte mit mir, was die Formulierungen\u00a0betrifft, nur mehr relativ wenig zu tun. Das war der erste Moment, wo ich knapp davor war, das Buchprojekt zu canceln.<\/p>\n<p>Doch wer mich schon genauer kennt, wei\u00df, dass es \u00fcberhaupt nicht meine Art ist, den Kopf in den Sand zu stecken und zu kapitulieren. Diese Eigenschaft hatte ich sehr wohl \u00fcberausgepr\u00e4gt in meinen j\u00fcngeren Jahren inklusive Fluchtreflex, doch mit ein paar J\u00e4hrchen oder sogar Jahrzehnten am Buckel sollte ich doch schon gelernt haben, wie man auch ohne Davonrennen mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten umgehen kann.<\/p>\n<p>Zuerst wollte ich meine Entt\u00e4uschung \u00fcber die ver\u00e4nderte und gek\u00fcrzte Version meines ersten Kapitels noch ein wenig wirken lassen und einmal dr\u00fcber schlafen. Doch bevor sich wegen Verkrampfung mein Magen wieder zu Wort melden konnte, suchte ich lieber gleich das kl\u00e4rende Gespr\u00e4ch.\u00a0Ich vereinbarte einen &#8222;Telefontermin&#8220; mit Christina, um eine M\u00f6glichkeit zu finden, in dem gemeinsam geplanten Buch jedem von uns die Chance zu geben, seinem eigenen Schreibstil und somit diesem Teil unserer Pers\u00f6nlichkeiten treu zu bleiben.<\/p>\n<p>Zur Diskussion standen nicht nur meine &#8222;\u00dcberl\u00e4ngen&#8220; an Text, sondern auch die gerne von Christina verwendeten &#8222;Fremdw\u00f6rter&#8220; oder ihre gew\u00e4hlte Ausdrucksweise, die\u00a0aufgrund der vielen fachlichen Publikationen, die sie sonst schreibt, wiederum ein Markenzeichen\u00a0ihres Schreibstils sind.\u00a0Die Aufgabe war, meine Texte knapper und k\u00fcrzer zu halten und Christinas &#8222;Hochsprache&#8220; ein wenig f\u00fcr die Allgemeinheit einfacher lesbar zu machen.<\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich nicht m\u00f6glich, sich von einem Tag auf den anderen umzustellen und auf einmal anders zu schreiben. Doch nachdem wir beide sehr ambitioniert und motiviert dasselbe Ziel verfolgen, gelang es uns nach einer kurzen Kl\u00e4rung der Fronten und einer Aussprache einen f\u00fcr uns beide passenden Weg zu finden, um nicht im den Meinungsverschiedenheiten stecken zu bleiben. Somit war\u00a0das weitere Entstehen unseres Buches gesichert und wir konnten es weiter voranzutreiben, indem wir beide Schreibstile zulassen, damit keiner von uns von seiner Authentizit\u00e4t (siehe da: ich verwende ja auch schon Fachsprache) abweichen muss.<\/p>\n<p>D.h. wir teilten die Themen auf und jeder von uns schreibt jetzt ein Kapitel und der andere darf maximal Korrektur lesen und\u00a0den Vorschlag machen, ein paar f\u00fcr Fremde unverst\u00e4ndliche Formulierungen abzu\u00e4ndern oder das eine oder andere zu k\u00fcrzen,\u00a0wegzulassen oder hinzuzuf\u00fcgen. Ab jetzt ist das Um\u00e4ndern von Schreibweisen strengstens verboten. Aufgrund der Unterschiedlichkeiten unserer Formulierungen beim Schreiben w\u00e4re n\u00e4mlich sonst mit dem Mischmach keiner von uns zufrieden gewesen und unsere Leser h\u00e4tten wir wahrscheinlich auch total verwirrt, wenn sie pro Seite, Absatz, Satz oder Wort die Mischung zweier Pers\u00f6nlichkeiten wiedergefunden h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Nichts desto trotz finde ich es noch immer toll, bereichernd und sehr lehrreich, das Buchprojekt zu zweit zu vollenden. Denn man ist selbst eher nur auf die eigene Sichtweise fixiert und kann sich manchmal nur schwer auf das Ankommen des geschriebenen Textes beim\u00a0Leser hineinversetzen. Genau diese erste Buchkrise war aber ganz besonders wertvoll.<\/p>\n<p>Ohne Christinas (in diesem Fall extreme) K\u00fcrzung h\u00e4tte ich\u00a0es nicht so leicht geschafft, mich gleich von\u00a0Anfang an auf kurze Kapitel und die\u00a0Zur\u00fcckhaltung und Einbremsung bei\u00a0meinen \u00fcblichen Blabla Anf\u00e4llen umzustellen. Ebenso erging es Christina, die nicht nur von mir sondern auch von anderer Seite den Hinweis bekam, dass ihre Fachsprache von der Allgemeinheit vielleicht nicht so gesch\u00e4tzt wird, denn es ist halt ein Unterschied und auch eine andere Erwartungshaltung, ob ich Leser eines Fachartikels bin oder ob ich nur einfach ein am\u00fcsantes Buch in meiner Freizeit lesen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Ich bin \u00fcberzeugt, dass mit dieser Einigung sowohl wir, als auch unsere zuk\u00fcnftigen Leser zufrieden sein werden. Wir schreiben jetzt die Kapitel abwechselnd, sodass schon alleine durch diese Unterschiede im Schreibstil f\u00fcr Abwechslung unter den Kapiteln gesorgt ist. Das kommt dann\u00a0heraus, wenn eine Psychologin &amp; Journalistin und eine Lebens- und Sozialberaterin &amp; Bloggerin gemeinsam ein Buch schreiben, eine ideale Erg\u00e4nzung.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich war dieser Prozess ein sehr sch\u00f6nes Beispiel, dass es nicht immer nur ein &#8222;Entweder &#8211; oder&#8220; geben muss, sondern es auch m\u00f6glich ist, zwei oder mehrere verschiedenen Farben parallel existieren zu lassen. Es muss nicht immer ein Einheitsbrei in Grau sein, es d\u00fcrfen auch mehrere Farben oder Menschen parallel ihre St\u00e4rken einbringen und sich erg\u00e4nzen. Oder f\u00fcr diejenigen, die es nicht so mit Farben haben, sondern eher Buchstaben oder Zahlen fixiert sind: Es muss ja nicht immer A oder B sein, sondern es hat auch AB seine Existenzberechtigung, was mich z.B. gleich an die Blutgruppen erinnert, die ja auch in unterschiedlichen Mixturen in dem Ergebnis Mensch existieren. Oder warum m\u00fcssen 1 und 1 in\u00a0Parallelwelten existieren, die Summe von 1+1 ist ja sogar 2 und somit vielleicht sogar\u00a0ein Mehrwert, wenn man die Zahl mit der damit verbundenen Menge verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p>Solange das Ziel f\u00fcr alle Beteiligten klar definiert ist und beide dasselbe wollen, ist der Prozess des Entstehens auf jeden Fall eher eine Bereicherung und eine Ausweitung der eigenen Sichtweise als eine Einschr\u00e4nkung &#8211; man muss nur die Toleranz, den Mut und das Vertrauen haben,\u00a0allen Farben\u00a0und Menschen seine Existenzberechtigung zu lassen und\u00a0den passenden Platz f\u00fcr sie finden oder am besten selbst finden lassen oder die Kombination zu einer Gemeinsamkeit machen.<\/p>\n<p>Christina und ich haben diese erste H\u00fcrde geschafft, auf unsere unpassenden Kleinigkeiten und Gewohnheiten zu verzichten und den Raum f\u00fcr unsere individuellen St\u00e4rken zuzulassen &#8211; jetzt machen die n\u00e4chsten Kapitel wieder Spa\u00df und wir erg\u00e4nzen uns perfekt, sodass das gemeinsame nur besser werden kann, als wenn wir stur auf unsere Meinung beharrt h\u00e4tten und den anderen \u00e4ndern h\u00e4tten wollen. F\u00fcr mich ist auf jeden Fall gemeinsam besser als einsam, &#8230;<\/p>\n<p>Auf jeden Fall werde ich euch weiter auf dem Laufenden halten, wie unser gemeinsames Projekt voranschreitet. N\u00e4chste Woche haben wir schon den ersten Termin mit einer Buchdruckerei, bei dem wir sicher weitere Erkenntnisse, positive und negative \u00dcberraschungen erleben werden. Doch nachdem wir jetzt schon die erste Probe f\u00fcr eine Einigung, die f\u00fcr beide eine &#8222;win-win-Situation&#8220; ergibt, werden wir sicher auch die n\u00e4chsten kommenden H\u00fcrden durch das gemeinsame Ziel vor Augen \u00fcberwinden k\u00f6nnen\u00a0und eine f\u00fcr beide passende L\u00f6sung finden.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche euch \u00e4hnliche Einigkeit und somit\u00a0eine bunte Welt, die kein &#8222;Entweder &#8211; oder&#8220; sein muss, sondern auch ein &#8222;Wie schaffen es wir gemeinsam?&#8220; sein kann, wenn man sich nur ein wenig au\u00dferhalb seine Komfortzone begibt und bereit ist, \u00fcber\u00a0seinen eigenen Tellerrand zu blicken.<\/p>\n<p>Eine\u00a0bunte Welt, ein sch\u00f6nes Vorfr\u00fchlingswochenende\u00a0und alles Liebe von<\/p>\n<p>Gelly<\/p>\n<p>Gellysblog<\/p>\n<p>P.S.: Wir haben uns f\u00fcr bunt entschieden &#8230;&#8230;.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4301\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018-03-09-10.42.38-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018-03-09-10.42.38-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018-03-09-10.42.38-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018-03-09-10.42.38-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4302\" src=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018-03-09-10.51.00-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018-03-09-10.51.00-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018-03-09-10.51.00-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.freude-am-wohnen.at\/gelly\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018-03-09-10.51.00-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.freude-am-wohnen.at%2Fgelly%2Fgrauer-einheitsbrei-oder-doch-bunt%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Buch zu zweit zu schreiben, ist schon eine gro\u00dfe Herausforderung, das haben Christina und ich schon in den ersten Monaten unseres Projektes erfahren. 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